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Zurück zur neuen Normalität?

Beitrag von renata.tukac
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Ab dem 25.05.2020 wird es nun für Kindertageseinrichtungen mit der erweiterten Betreuung wieder richtig losgehen und viele Kinder dürfen wieder in ihren Kindergarten kommen. Vorher waren evtl. „nur“ wenige Kinder im Haus. Aber was bedeutet das für die Kinder nach ca. 10 Wochen, in denen sie ihre Einrichtung, ihre Erzieher*innen nicht gesehen haben, nicht ihren Krippen-/Kindergarten-/Hort-Alltag von Montag bis Freitag hatten?


In dieser Zeit ist viel passiert und die Kinder treffen auch nicht auf die Einrichtung, die sie Mitte März verlassen haben. Das fängt schon damit an, dass vielleicht in der Zwischenzeit die Teams die Räume umgestaltet haben. Das war – wie es bei mir in der Einrichtung war – schon länger geplant, ließ sich aber aus den verschiedensten Gründen nicht umsetzen.
Aufgrund der Hygienevorgaben in Hinblick auf den Infektionsschutz und die Nachverfolgung möglicher Infektionsketten kommen die Kinder in den meisten Fällen erstmal nicht in ihrer Gruppe an: Die Gruppen sollten nach Möglichkeit nicht zu groß sein, es gibt keinen gemeinsamen Früh- oder Spätdienst, eventuell musste das Personal anders eingeteilt werden, damit jede Gruppe der Notbetreuung einen Früh- und Spätdienst hat, und und und… Die Liste lässt sich – je nach Einrichtung und Rahmenbedingungen – vermutlich unendlich fortführen.
Mit der kommenden Reihe von Beiträgen will ich Sie ermutigen, motivieren, Ihnen Inspirationen geben: Suchen Sie nach Ihren Möglichkeiten aufzutanken und positiv auf das Kommende zu blicken, die Familien und Kinder wieder willkommen zu heißen. Auch wenn es erstmal nicht in den gewohnten Bahnen laufen wird/kann: Schaffen Sie gemeinsam im Team, mit den Kindern und Eltern die „neue Normalität“ (Wie das aussehen kann, will ich in den kommenden Tagen mit Ihnen hier teilen). Mein Fokus ist dabei die Achtsamkeit bei der Begleitung der Kinder, der Eltern und ganz wichtig sich selbst und im Team.
Bleiben Sie gesund!
Ihre Renata Tukac